Hier die nächste Veranstaltung:
am: Donnerstag, den 26. März 2026 18:30 Uhr
wo: Gasthaus Engel, Rastatt
Vortrag „Die Innivationen durch KI – von Geschäftsmodellen bis zu Medien und Marketing: Zukunft gestalten“ mit Prof. Dr. Jürgen Seitz
Programm 2025/26
| Datum | Thema | Ort |
| 09.10.25 | Durchsprache Projekte / Charity | Gasthaus Engel |
| 23.10.25 | Vortrag „seltene Erden“ – Henrik Hoch | Gasthaus Engel |
| 20.11.25 | Werksführung Firma Schaeffler Bühl anschl. gemeinsamer Abschluss | Bühl, Werkstr.2 |
| 11.12.25 | Weihnachtsfeier | Ort: Grüner Baum, Wintersdorf |
| 15.01.26 | Neujahrsempfang und Diskussionsrunde
Was liegt mir am Herzen?“ |
Gasthaus Engel |
| 28.01.26 | Besuch des Landtags Baden-Württemberg | Landtag B-W, Stuttgart |
| 26.02.26 | Besuch Lebenshilfe Rastatt
mit Prof. Dr. Rupert Felder |
Alte Bahnhofstraße 5, Rastatt |
| 12.03.26 | Krimi-Lesung – Besuch Buchhandlung Wortwerke | Buchhandlung Wortwerke, Rastatt |
| 26.03.26 | Vortrag „KI“ – Prof. Dr. Jürgen Seitz | Gasthaus Engel |
| 30.04.26 | Mitgliederversammlung – intern | Gasthaus Engel |
| 07.05.26 | Campusführung KIT mit Stadtführung KA – Tourismus KA | |
| 11.06.26 | Besichtigung Volksschauspiele Ötigheim | |
| 09.07.26 | Baden Airpark – Besichtigung | |
| 23.07.26 | Sommerfest bei der Präsidentin | Rheinauer Ring 39/1 |
| 27.08.26 | Sommerhock – Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben | |
| 03.09.26 | Rennbahnführung mit Peter Werler | Iffezheim |
| 19.09.26 | Kiwanis-Kindertag 2026 – 10:00 – 16:00 Uhr | |
| 08.10.26 | Nachbesprechung Kindertag und Charity | Gasthaus Engel |
| 22.10.26 | Nachtwächter-Wanderung durch RA –
oder „Rastatt mit I. Lochbühler-Stamm“ anschl. gemütl. Beisammensein |
|
| 26.11.26 | Besichtigung SWR | SWR Baden-Baden |
| 10.12.26 | Weihnachtsfeier und Ämterübergabe | Ort wird noch bekannt gegeben |
Fortnite mit 9? Wenn Kinder früher online sind, als wir denken.
Auch in diesem Jahr ermöglicht unser Kiwanis Club Rastatter Schülern die Auseinandersetzung mit den Gefahren des Computers in allen Facetten. An 5 Tagen spielt das Team von Monika Wieder und ihrem MACH WAS Theater das Stück Ed @ ich für über 250 Viertklässler/innen in ihren Schulen. Die anschließenden Nachbesprechungen in den Klassen zeigen dann die – nicht ganz überraschende- Realität und die dringende Notwendigkeit, sich mit der Thematik umfassend auseinanderzusetzen.
Das Stück selbst erzählt eine spannende, altersgerechte Geschichte aus der Lebenswelt der Kinder. Doch seine größte Wirkung entfaltet es erst danach: im Gespräch mit einer der Schauspielerinnen im Klassenzimmer.
Denn kaum ist die letzte Szene gespielt, melden sich die Kinder zu Wort – offen, direkt und erstaunlich reflektiert. Fragen wie: „Ab wann darf man eigentlich WhatsApp haben?“ oder „Wer von euch spielt Fortnite?“ ( 6 Kinder von 22 in einer Klasse ) stehen plötzlich im Raum. Was zunächst harmlos klingt, offenbart bei näherem Hinsehen eine Realität, die viele Erwachsene überrascht.
Einige Kinder berichten ganz selbstverständlich davon, regelmäßig Online-Spiele zu spielen, darunter auch solche mit Altersfreigaben, die deutlich über ihrem eigenen Alter liegen. Andere erzählen von eigenen Smartphones, von Klassenchats oder davon, dass sie bereits von fremden Personen im Internet kontaktiert wurden. Spätestens hier wird deutlich: Digitale Medien sind längst fester Bestandteil der kindlichen Lebenswelt – oft früher und intensiver, als viele vermuten.
Die Nachbesprechung wird so zu einem geschützten Raum, in dem Unsicherheiten ausgesprochen werden dürfen. Darf ich auf Nachrichten von Fremden antworten? Was passiert mit meinen Daten, wenn ich mich irgendwo anmelde? Welche Kosten können entstehen, wenn ich ohne Einschränkungen und Kontrolle seitens der Eltern einfach Spiele herunterlade? Warum ist es eigentlich wichtig, Altersfreigaben ernst zu nehmen? Was bedeuten denn die AGBs? Und welche Rolle spielt die Suchtgefahr hier?
Die theaterpädagogische Arbeit greift diese Fragen auf, ohne zu belehren. Stattdessen werden gemeinsam mit den Kindern Strategien entwickelt: Nein sagen dürfen. Hilfe holen. Skeptisch bleiben. Die Kinder lernen, dass nicht jede Anfrage im Netz freundlich gemeint ist, und dass persönliche Daten – Name, Adresse oder Fotos – geschützt werden müssen.
Für die Lehrkräfte bieten diese Gespräche wertvolle Einblicke. Sie zeigen, wo Kinder bereits mit digitalen Risiken konfrontiert sind – und wo Aufklärungsbedarf besteht. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es ist, Kinder nicht allein zu lassen, sondern sie aktiv zu begleiten.
Denn eines wird in jeder Klasse klar: Die Fragen sind längst da. Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam Antworten zu finden.
Als wir uns mittags von den Lehrerinnen verabschieden, begleitet uns der einhellige Wunsch: Bitte kommt im nächsten Jahr wieder, es ist so wichtig und eindringlich für die Kinder, ein solches Theaterstück und die Nachbesprechung zu erleben, mit Erwachsenen darüber zu reden und vor allem, sich einiges bewusst zu machen!
Claudia Dhalluin
Kiwanis Club Rastatt
Qwiek in der Kinderklinik
Die Kiwanis Clubs Rastatt und Baden-Baden schenken mit Unterstützung durch die Kiwanis Kinderhilfe der Kinderklinik des Mittelbadischen Klinikums ein innovatives Gerät
Qwiek, genauer gesagt Qwiek.up, ist ein neues Gerät, das digitale Bilder und Videos auf Wände und Decken projiziert und Töne oder Musik über eigenen Lautsprecher wiedergibt. Solche Geräte kennen wir als Beamer.
Was unterscheidet Qwiek.up von handelsüblichen Beamern? Da ist nicht nur der hervorragende Lautsprecher zu nennen, sondern das Gerät enthält alle PC-Komponenten, um die Daten von USB-Sticks für den Projektor aufzubereiten, außerdem ist Qwiek.up für den Dauerbetrieb ausgelegt und krankenhausgeeignet, also gut zu reinigen und zu desinfizieren. Das alles schlägt sich natürlich im Preis nieder.
Das Qwiek.up-System wurde für die Pflege und Therapie entwickelt, um mit den Bildern oder Videos, die von beruhigenden Klängen begleitet sind, den Patienten, insbesondere Kindern, Stress und Angst vor, bei und nach Eingriffen zu nehmen. Für Eltern ist es eine schwere Belastung zu wissen, dass ihre kleinen Kinder im Krankenhaus liegen und wegen einer Behandlung vielleicht von Angst geplagt sind. Das zu verhindern, ist doch eine segenreiche Idee.
Die Finanzsituation der meisten Krankenhäuser ist zur Zeit sehr unbefriedigend. Hohe Jahresverluste sind vielerorts bereits die Regel. So auch in Mittelbaden. Die Beschaffung eines dieser nützlichen Geräte war daher nicht realisierbar.
Der KC Rastatt, dessen Gründungsinitiative genau 20 Jahre zurückliegt, begann die Unterstützung der Kinderklinik in Baden-Baden schon seit seiner frühen Tage. Der Club blickt auf zahlreiche Einzelprojekte zurück, die in engem Kontakt mit Herrn Dr. Markus Kratz, dem Chefarzt der Kinderklinik, ausgewählt wurden. Auf diese Weise wurde auch unsere Projektleiterin Monika Zierz auf den Klinikwunsch für das innovative Projektionssystem aufmerksam.
Angesichts der hohen Investitionskosten wurde aber schnell deutlich, dass das Projekt von mehreren Schultern getragen werden sollte. Auch der Nachbarclub KC Baden-Baden unterstützt seit langem dieselbe Kinderklinik. Für Rastatts Präsidentin Magda Sallinger war es daher naheliegend, den Baden-Badener Präsidenten Helge Berger hinsichtlich einer Projektbeteiligung anzusprechen. Ohne Zögern sagten die Baden-Badener zu. Beide Clubs waren sich einig, dass es sich bei Qwiek.up um ein wirklich hilfreiches Gerät handelt. Das Zusammenwirken zweier Clubs bot darüber hinaus die Chance, die Kiwanis-Kinderhilfe für eine Mitfinanzierung zu gewinnen. Auch das führte zu einer positiven Zusage.
So konnte Monika Zierz dem Chefarzt der Kinderklinik signalisieren, dass die Finanzierung gesichert ist. Mit dieser Zusage hat das Klinikum das innovative Gerät erworben und schon probehalber in der täglichen Praxis eingesetzt.
Im März 2026 verabredeten dann die Vertreter beider Kiwanis Clubs mit Dr. Kratz, das Quiek.up offiziell zu übergeben. In seinen Dankesworten wies der Chefarzt auf die positiven Ergebnisse bei der Beruhigung der Kinder in schwierigen Situationen hin. Das bestätigte den Kiwaniern, dass sie mit diesem Projekt die Ziele, Kindern zu helfen, richtig und gut erfüllt haben.
Dr. Eberhard Schnelle
Pressereferent KC Rastatt
Ein Lichtblick
Suchtkrankheiten können die Gesundheit zerstören, den Verlust der sozialen Bindung bringen oder die gesamte Existenz ruinieren. Ganz besonders betroffen sind in der Regel die Kinder suchtkranker Eltern. Viele dieser Kinder gehen morgens in die Schule, wenn die Eltern noch schlafen. Sie bekommen kein Frühstücksbrot, oft nicht einmal eine geregelte Mahlzeit, von der Unterstützung bei den Schulaufgaben kann kaum die Rede sein. Diese Kinder sind mit ihren Sorgen allein gelassen, erhalten keine Orientierung und müssen dann ihr Leben selbst regeln und meist schon viel zu früh Verantwortung übernehmen. Im Fachjargon nennt sich das Co-Abhängigkeit.
Der Kiwanis Club Rastatt hat es sich schon vor 13 Jahren zur Aufgabe gemacht, diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu helfen, sie nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Um das umzusetzen hat der Kiwanis Club damals auf Vorschlag des Rastatter Landrats Jürgen Bäuerle das Projekt „Lichtblick“ ins Leben gerufen. Unter diesem Namen betreut die Fachstelle Sucht Rastatt des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation eine Gruppe 13- bis 18-jähriger Jugendlicher, wobei sich der Club mit jährlich 3.000 € an den Kosten beteiligt.
Mindestens einmal je Woche sollen die Jugendlichen aus ihren bedrückenden Verhältnissen herausgeholt werden. Das Angebot der Fachstelle zielt darauf, ein positives Umfeld zu bieten, zum Beispiel mit gemeinsamen Spielen oder Ausflügen. Ganz wichtig ist es, dass sich in der Gruppe Freundschaften bilden können, aber auch dass Gruppen- und Einzelgespräche angeboten werden und den Betroffenen vermittelt wird, dass sie keine Schuld an der Suchterkrankung ihrer Eltern haben.
Aus verständlichen Gründen kennt nur die Fachstelle Sucht diese Kinder. Aber die Mitglieder des Kiwanis Clubs Rastatt wissen aus Rückmeldungen, wie gut das Projekt „Lichtblick“ angenommen wird und positive Ergebnisse bringt. So soll der Weg der Kinder und Jugendlichen in eine gute Zukunft frei von jeder Abhängigkeit von einer Sucht werden. „Lichtblick“ erweist sich als hilfreicher Ansatz und der Kiwanis Club wird dieses Projekt noch viele Jahre lang fördern.
Kronkorkenaktion geht in die Verlängerung
Der Kiwanis- Club Rastatt hat auch in diesem Jahr wieder das Kronkorken-Recycling im Programm. Es ist unglaublich, wie viele Menschen uns dabei unterstützen und es werden immer mehr! Danke dafür.
Heute war es wieder soweit! Nachdem unsere Zwischensammelstellen aus allen Nähten platzten, wurde eine Fahrergruppe unseres Clubs aktiv. Diesmal hatten sich so viele Kronkorken angesammelt, dass wir zwei volle Autohänger und einen großen Kofferraum bei unserem Recyclingunternehmen entladen konnten. Die Waage zeigte dabei 700kg an! Wie erfreulich, dass dieses Material nun wieder verwertet werden kann.
Wir sammeln weiter und freuen uns auf Euere Unterstützung!
Besuch im Landtag von Baden-Württemberg
In wenigen Wochen wird in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt. Da ist es gut, sich letzte Informationen zu holen über das, was und wie unsere Abgeordneten denken und reden. Das kann man am besten im Hohen Haus in Stuttgart erleben. In diesem Sinn hat unser Präsident Magda Sallinger mit Dr. Alexander Becker, MDL für unseren Wahlkreis, einen Besuch unserer Mitglieder im Landtag verabredet.
Am 28.01.2026 war es dann soweit. In der morgendlichen Kälte hat sich die Gruppe von 19 Personen unseres Clubs und einiger Gäste auf dem Bahnhof Rastatt getroffen. Gemeinsam ging es per Bahn in die Landeshauptstadt.
Nach der Ankunft wurden wir noch vor den Toren des Landtags herzlich empfangen. Am Anfang stand, wie es üblich ist, eine Einführung über Struktur und Aufgaben des Landesparlaments, dessen Ausschüsse und der Parlamentarier.
Im anschließenden Besuch auf der Tribüne des Plenarsaals konnten wir eine der letzten Debatten der aktuellen Legislaturperiode verfolgen. Es war für uns sehr interessant, die Debatten zu hören, mitzuerleben, wie Entscheidungen getroffen werden und vor allem den CDU-Kandidaten für das Amt des Ministerpräsideten am Pult zu erleben..
Ein Höhepunkt des Tages war das Gespräch mit dem Abgeordnen Dr. Becker. Dieser nahm sich viel Zeit, unsere Fragen zu aktuellen Themen sowie zu seiner täglichen Arbeit als Abgeordneter zu beantworten. Dieser offene Austausch war informativ und wurde von uns allen sehr geschätzt. Wir bekamen einen Eindruck von der durchaus harten Arbeit der Parlamentarier durch die Pflege des Wahlkreises, der Reden im Plenum und die Mitarbeit in meist mehreren Ausschüssen. So wurde die Politik greifbar und verständlich.
Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen und einen kurzen Spaziergang durch die Landeshauptstadt traten wir am frühen Abend die Heimreise an.
Am Ende waren wir uns einig: Der Ausflug bot uns die spannende Gelegenheit, politische Abläufe aus nächster Nähe kennenzulernen und einen Einblick in die Arbeit der Parlamentarier zu erhalten. Der Besuch im Landtag war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und wird uns in guter Erinnerung bleiben.
Unser Dank gilt Herrn Dr. Alexander Becker für sein Engagement und den Mitarbeitern seines Büros für die gute Organisation. So konnten wir einen großartigen Tag erleben.
Magda Sallinger – Eberhard Schnelle
KC Rastatt feierte Premiere auf dem Weihnachtsmarkt
Schon im April stand im Club die große Frage im Raum: Wollen wir es wagen und beim Rastatter Weihnachtsmarkt zum ersten Mal mitmachen? Nach kurzer Überlegung war klar – ja, wir wollen! Also bewarben wir uns für eine der begehrten Wechselhütten, die Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Da wir auch alkoholische Getränke im Angebot hatten, kamen wir um eine Ausschankgenehmigung nicht herum. Für 28 Euro durften wir drei Tage lang offiziell Alkoholisches ausschenken, ein überschaubarer Preis für unser Weihnachtsmarkt-Abenteuer.
Als absolute Neulinge wussten wir anfangs nicht, ob wir gegen die „alten Hasen“ unter den Weihnachtsmarktständen bestehen würden. Doch mit viel Teamgeist und Motivation gingen wir die Herausforderung an. Die drei Markttage bedeuteten neun Schichten – keine Kleinigkeit für unseren kleinen Club.
Drei Tage lang, vom 28. bis 30. November, duftete es bei angenehm winterlichen Temperaturen an unserem Stand verführerisch nach frischen Waffeln. Dazu gab es heißen Kinderpunsch, wärmenden Eierpunsch mit Sahnehaube (natürlich mit unserem selbst gemachten Eierlikör) und Amaretto-Shots (gegen Aufpreis mit einem Espresso verlängert und verfeinert) sowie Linzer-Schnitten zu genießen. Außerdem konnten unsere Besucher sich mit Weihnachtsgebäck, Linzertorten, Marmelade und Eierlikör und sonstigem Dekorativem eindecken – selbstverständlich alles selbstgemacht von unseren Mitgliedern.
Nach vielen Stunden Planung, Backen und Organisation ziehen wir ein rundum positives Fazit: Premiere geglückt!
Text und Bild: Katja Weiler
Spendenübergabe des KIWANIS Club Rastatt an die Pestalozzischule
Seit dem Schuljahr 2022/23 unterstützt uns der KIWANIS Club Rastatt mit einer jährlichen Spende, sodass wir das tiergestützte Projekt „Esel-Pferd“ ins Leben rufen und seither aufrechterhalten konnten. Im wöchentlichen Wechsel besuchen zwei Projektgruppen mit fünf bis sechs SchülerInnen der Grundstufe (2.-4. Klasse) die Pferde Monti und Pups bei Frau Reiß-Seifried in Plittersdorf und die Esel Baldur und Karim bei Frau Scharer in Gaggenau-Winkel. Seit diesem Schuljahr wird die Projektgruppe von unserer „Schulhund-Anwärterin“ Rosi begleitet. Das Projekt ermöglicht den SchülerInnen wertvolle und vielschichtige Erfahrungen. Das gemeinsame Erleben mit den Tieren schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten beim gleichzeitigen Abbau von Ängsten. Es fördert die Wahrnehmung des eigenen Körpers, schult Koodination- und Gleichgewicht. Die Tiere schaffen vielschichtige Kommunikationsanlässe auch für nonverbale SchülerInnen und gleichermaßen werden soziale Aspekte wie die Rücksichtnahme auf das Gegenüber geschult.
Im Namen aller SchülerInnen der Grundstufe sagen wir DANKE! für die großzügige Spende und freuen uns, dass das Projekt auch in diesem Schuljahr durchgeführt werden kann!
Text + Bild Lea Walter – Pestalozzischule Rastatt
Kiwanis-Kindertag in Rastatt am Weltkindertag der Vereinten Nationen
Beginnen wir mit einem kleinen Rückblick: Den Rechten der Kinder in der Öffentlichkeit einen Tag des Jahres zu widmen hat mehr als Einhundert Jahre Tradition. Es war kein Europäischer Staat, in dem diese Idee geboren und umgesetzt wurde, es war die Türkei im Jahr 1921. Der Völkerbund hat 1924 diese Idee aufgenommen und eine Resolution zum Schutze des Kindes verabschiedet, die aber fast ohne Folgen blieb. Erst wieder 1949 wurde in Moskau der „Internationale Tag des Kindes“ ausgerufen, aber als Gründungsdatum dieses Tages gilt der 21. September 1954, als die UNO allen Mitgliedsstaaten die Einrichtung eines Kindertages empfahl. In Deutschland hat man diesen Aufruf nicht wahrgenommen, bis 1989 als die UNICEF und der Deutschen Kinderschutzbund den ersten wirklichen Weltkindertag (in Bonn) feierten.
Seit 1990 haben Kiwanis International und die UNICEF gemeinsam weltweite Projekte durchgeführt (u.a. der Kampf gegen bei Kindern zu mentaler Missbildung führendem Jodmangel und die Ausrottung des tödlichen mütterlichen Tetanus). Mit diesem Hintergrund hat der Vorstand von Kiwanis International alle Cubs aufgerufen, den Weltkindertag durch einen Kiwanis Kindertag aufzuwerten und in der Gesellschaft die Wichtigkeit des Schutzes der Kinder zu betonen. Unser Rastatter Kiwanis Club hat sich dieser Idee schon früh angeschlossen und veranstaltete am Weltkindertag 2025, dem 20. September, zum 14. Mal seinen Kiwanis Kindertag im Zentrum der Stadt.
Wie die Projektleiterin berichtete, war dieser Tag ein voller Erfolg. Alle angebotenen Spiele waren ununterbrochen von motivierten Kindern besetzt. Als die Jugendfeuerwehr das riesige Becken für den Wettbewerb „Fang den Fisch“ aufstellte und mit Wasser anfüllte, hatte sie begeisterte Zuschauer. Für die Kinder war es ein Freudentag, den Petrus dankenswerter Weise mit gutem Wetter unterstützte. Einige Bilder geben einen Eindruck von unserer Veranstaltung.
Selbstverständlich wurde wie in all den Vorjahren auch für das leibliche Wohl von Eltern und Kindern gesorgt. Ein vielfältiges Angebot an Kuchen, an Waffeln, oder an Würstchen, gab es kostenlos. Die aufgestellte Popcornmaschine war ein weiterer Hingucker.Der Club war aber zufrieden, wenn er eine kleine Spende erhielt.
Das Hauptziel dieses Kindertages ist natürlich den Kindern eine Freude zu bereiten. Aber die Spenden flossen recht gut in die Clubkasse. Mit dem Überschuss wird unser Kiwanis Club seine Förderprojekte für benachteiligte oder kranke Kinder der Region finanzieren. Auf dieser Homepage finden Sie zu unseren wichtigsten Projekten weiterführende Informationen.
Eberhard Schnelle
Pressereferent
Losverkauf am 30.08. und 06.09.25 auf dem Wochenmarkt
Von den Mitgliedern des Kiwanis Clubs Rastatt wurden an 3 Samstagen auf dem Rastatter Wochenmarkt Lose für „Fang den Fisch“ verkauft.
1 Million
Nein, leider nicht Euro! Am Anfang des Projekts hatten einige Mitglieder des Kiwanis Clubs Rastatt Skepsis über einen möglichen Erfolg. Unser Mitglied Claudia Dhalluin hatte ein Activity-Projekt vorgeschlagen, Kronkorken zu sammeln. Die Bedenkenträger fragten, was soll da bei Kronkorken mit einem Stahlgewicht von 2,2 Gramm an Geld zusammenkommen? Aber Claudia konnte die Mehrheit der Mitglieder überzeugen, dass der Club eine solche Sammelaktion startet und schaut, was erreicht werden kann.
Vor etwas mehr als einem Jahr wurden zunächst Behälter beschafft, dazu Aufkleber, dass der Erlös den örtlichen Kiwanis-Kinderprojekten zugute kommt. Damit gingen die engagierten Mitglieder in Restaurants, in Kneipen, und überall dorthin, wo ein größerer Anfall von Kronkorken zu erwarten war.
Nun das Ergebnis nach gut einem Jahr: Alle haben mitgemacht. 2.200 Kilogramm Stahl, zahllose riesige Säcke, Beutel, Taschen und Tüten mit über 1 Million Kronkorken kamen zusammen. Zum Transport in den Recyclingbetrieb waren mehrere Anhänger bis zum Rand gefüllt notwendig. Also ein erfreuliches, kaum erwartetes Resultat. Für die Firma Lang-Recycling, die täglich 250 Tonnen Stahl, Messing und Aluminium verarbeitet, war das eine kleine Menge. Aber das Engagement des Clubs wurde belohnt. Nicht nur für das Sammeln der Kronkorken oder die guten Kinderprojekte, sondern auch für den sachgerechten und umweltschonenden Weg, den die Kronkorken auf diese Weise genommen haben. So erhielt der Club nicht nur einen erhöhten Preis je Kilo, zusätzlich wurde der Erlös auch mit einer Spende erfreulich aufgerundet. Claudias Freude war unübersehbar. Keine Frage, das Projekt wird fortgesetzt.
Text: Dr. Eberhard Schnelle
Paris – Paris – Kiwanier auf Reisen
Neben unserer Charity für die Kinder der Region gehört natürlich die Pflege der Freundschaft innerhalb unseres Clubs zu den wichtigen Vorhaben. Was kann da besser sein als eine gemeinsame Reise. Da haben die Mitglieder jeden Tag nicht nur interessante Erlebnisse, sondern man verbringt auch viele Stunden miteinander, lernt sich besser kennen, vertieft die Freundschaft.
Zwei unserer Damen (ich erlaube mir diese altmodische Bezeichnung, wo doch im Rahmen des Genderns nur noch von “Frauen“ die Rede ist), Christa Diekmann und Monika Zierz, haben ein perfektes Programm für eine 4-Tage-Reise erarbeitet: eine gute Mischung aus geführtem Programm und Freizeit, aus Kulturgenuss und Essgenuss, aus Besichtigungen und gemeinsamem Zusammensitzen.
Anfang Mai 2025 starteten 10 Mitglieder des Kiwanis Clubs Rastatt bei schönstem Wetter ihre Fahrt in die französische Weltstadt. Wie bei uns nicht ganz unüblich, hatte unsere Monika Zierz nicht nur kalten Sekt im Gepäck, sondern auch die passenden Gläser. So gab es schon im TGV den ersten “Schluck“ auf eine gelungene Reise.
Jeder von uns kannte ja Paris von einem oder mehreren Besuchen. Aber die Stadt ist immer wieder ein Erlebnis. So atmeten wir Großstadtluft bei geführten Spaziergängen durch das Stadtzentrum mit Louvre, Palais Royal usw., durch das Quartier Latin, auf den Montmartre oder den Friedhof Père Lachaise, um nur das Wichtigste aufzuzählen. Eine abendliche Schifffahrt auf der Seine mit einem hervorragenden 3-Gang-Menü rundete einen der Abende ab. Im Musée d’Orsay gab es die Impressionisten zu bewundern und natürlich stand der Besuch der gerade wiedereröffneten Notre Dame auf dem Programm. Wer Paris kennt, weiß um das hohe Niveau der dortigen Gastronomie. Auch die haben wir in vollen Zügen genossen.
Was bleibt? Eine gelungene Kurzreise mit vielen gemeinsamen Unternehmungen und vielen Gesprächen miteinander. Am Ende steht die Erkenntnis, unser innerer Zusammenhalt wurde gestärkt, die Freundschaften vertieft. Kiwanier zu sein macht einfach Spaß. Für Kiwanis-Rastatt gilt das jedenfalls.
Text: Dr. Eberhard Schnelle
Niederbühler Frühlings- und Ostermarkt
Der Kiwanis Club Rastatt hat wieder beim „Niederbühler Frühlings-u .Ostermarkt“ im Schnick-Schnack teilgenommen. Der Stand war ein echter Anziehungspunkt. Die Mitglieder des Kiwanis Clubs präsentierten eine Auswahl an „Selbstgemachtem“, was mit viel Liebe und Kreativität hergestellt wurde, dazu gehörten kunstvolle Deko-Artikel, Marmeladen und Herzhaftes.
Zudem konnten Patenschaften für „Trösterbären“ übernommen werden. Dies ist ein Kiwanis-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des DRK Rastatt. Die Trösterbären begleiten die Rettungsteams bei ihren Einsätzen und stehen bereit, wenn kleine Patientinnen und Patienten in Notfallsituationen Trost brauchen. Der Trösterbär darf nach dem Einsatz als mutmachende Erinnerung mit nach Hause genommen werden.
Anlässlich des Niederbühler Frühlings- und Ostermarktes hatte der Kiwanis Club auch die Möglichkeit, den Club sowie die Aktivtäten und Projekte vorzustellen.
Der Höhepunkt war die Spendenübergabe von Frank Hildenbrand, Gastronom vom Schnick-Schnack, in Höhe von 1.410,00 €. Es ist Tradition, dass im Schnick-Schnack bei Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit Geld für caritative Zwecke gesammelt wird. Frank Hildenbrand hat im Jahr 2024 den Kiwanis Club Rastatt hierfür ausgewählt.
Der Kiwanis Club Rastatt bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser hohe Betrag zusammengekommen ist, sowie bei Frank Hildenbrand für die kostenlose Bereitstellung der Räume für den Frühlings- und Ostermarkt.
Kiwanis Club Rastatt auf der Handwerkermesse Rastatt: Kuchen, Kaffee und Trösterbären für den guten Zweck
Alle zwei Jahre findet in Rastatt die Handwerkermesse statt – in diesem Jahr im Industriegebiet Rotacker. Mit dabei war auch der Kiwanis Club Rastatt, der sich mit einem eigenen Stand präsentierte. Die 21 Mitglieder des Clubs boten selbst gebackenen Kuchen und Kaffee auf Spendenbasis an. Die gesamten Einnahmen fließen zu 100 % in eines der zahlreichen Hilfsprojekte des Clubs: die tiergestützte Therapie für Schüler der Pestalozzi-Schule.
Ein weiteres Herzensprojekt des Kiwanis Clubs sind die Trösterbären. Jährlich werden über 100 dieser kuscheligen und jeweils individuell gehäkelten Begleiter an den DRK-Rettungsdienst in Rastatt gespendet, um Kindern in Notfallsituationen Trost zu spenden. Für 20 Euro kann über den Kiwanis Club eine Patenschaft für einen Trösterbären übernommen werden.
Auch der Herausgeber des RASTATTER, Herr Goetzke, zeigte sich begeistert von dieser Initiative und übernahm spontan fünf Patenschaften. Insgesamt konnten während der Messe zahlreiche weitere Patenschaften vergeben werden.
Für den Kiwanis Club war die Handwerkermesse ein voller Erfolg: Neben großzügigen Spenden für Kaffee und Kuchen gab es viele interessante Gespräche über die Arbeit des Clubs und die verschiedenen Projekte.
Projektwoche: @ED UND ICH vom 10. – 14.03.2025
Kiwanis Club Rastatt ermöglicht wieder Theater-Vorführungen an Rastatter Grundschulen
Auch in diesem Jahr freuten sich die Viertklässler an 5 Rastatter Grundschulen über das Theaterstück „@Ed und ich“, das der Kiwanis Club Rastatt organisierte. Hier thematisiert sich Suchtgefahr, ausgehend von Tablets und Handys, die Kinder der vierten Klassen zu einem großen Anteil besitzen. Bereits in diesem Alter ist es wichtig, sich mit den potenziellen Gefahren des Internets und von Computer-Spielen auseinanderzusetzen. Nicht nur Kinder, auch deren Eltern werden durch „@Ed und ich“ dazu aufgefordert, hier wachsam zu sein.
Leonie, eine pfiffige Grundschülerin, bekommt von ihrer Oma zum Geburtstag ein Tablet geschenkt. Sie freut sich sehr darüber und gibt ihm den Namen Ed. Schnell installiert sie das Spiel mit dem Märchenwald, das alle ihre Freundinnen bereits haben. Schon bald beginnt Ed mit ihr zu reden und zieht sie auch durch seine erpresserischen Machenschaften mehr und mehr in seinen Bann. Leonie vernachlässigt die Schule, zerstreitet sich mit ihrem besten und treuen Freund Paul und bestiehlt schließlich ihre Oma, um den Forderungen von Ed nachzukommen. Als sie nach 5 Wochen vor Schlaflosigkeit und mit Angstzuständen zusammenbricht, bittet sie ihren Vater um Hilfe und gemeinsam lösen sie das Problem.
Die Schüler verfolgen das Geschehen gebannt und beteiligen sich lebhaft an der anschließenden Nachbesprechung mit den Schauspielern, die auch ausgebildete Theater-Pädagogen sind. Sicherlich besteht bei manchen Kindern noch weiterer Redebedarf, der über die anwesenden Klassenlehrer erörtert werden kann.
Der Kiwanis Club Rastatt hat sich über die sehr positiven Rückmeldungen der beteiligten Schulen gefreut.
Kiwanis Club Rastatt bei der Handwerker- und Dienstleistermesse 2025
Am 15. und 16. März 2025 findet im Industriegebiet Rotacker in Rastatt die 7. Handwerker- und Dienstleistermesse statt. Rund 30 Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe präsentieren ihr vielfältiges Angebot am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, u. a. wird der Kiwanis Club Rastatt die Besucher im Gebäude der Firma Fensterbau Ullrich mit Kaffee, selbstgebackenen Torten und Kuchen versorgen. Der Erlös dieser Kuchen-Aktion kommt den regionalen Projekten des Kiwanis Clubs Rastatt zu Gute.
Projekt Lichtblick
Scheckübergabe über 3.000,00 € an Frau Dr. Rapp, Leiterin der Fachstelle Sucht Rastatt
Seit vielen Jahren unterstützt der KC Rastatt das Projekt „Lichtblick“.
Die Spende kommt speziell Kindern suchtkranker Eltern zu, um diesen besonders verletzlichen Kindern Unterstützung und Hoffnung zu bieten. Diese Mittel werden verwendet, um verschiedene Programme und Aktivitäten zu ermöglichen.
Den betroffenen Kindern wird gezeigt, dass sie nicht allein gelassen werden. So haben die Kinder eine Chance an der wertvollen Reittherapie teilzunehmen. Der Umgang mit Pferden stärkt die Kinder und nimmt Ängste.
Auch werden Kochnachmittage, Weihnachtsfeiern mit kleinen Geschenken und Ausflüge ermöglicht. Aktivitäten die für viele Kinder normal sind und für diese Kinder etwas Besonderes ist.
Es ist uns ein großes Anliegen den Kindern eine Stimme zugeben und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Adventsausstellung im Schnick-Schnack Rastatt
Der Kiwanis-Club Rastatt war am 23.11.24 bei der Adventsausstellung im Schnick-Schnack in Niederbühl präsent.
Selbsgebackenes, Selbsgenähtes und Selbstgebasteltes wurde angeboten und Spenden für unsere Projekte gesammelt.
Danke an alle helfenden Hände.
ABC-Schützen mit Warnwesten ausgestattet
Der Kiwanis Club Rastatt hat in diesem Jahr die Erstklässler der Rastatter Grundschulen mit Warnwesten ausgestattet.
Die gelben Warnwesten mit den auffälligen Reflexionsstreifen machen den Schulweg besonders jetzt in „der dunklen Jahreszeit“ sicherer. Die ABC-Schützen haben sich zusammen mit ihren Lehrern intensiv mit dem Thema „Verkehrserziehung“ beschäftigt (grundschule-ottersdorf.de); in einigen Schulen wurde das richtige Verhalten im Straßenverkehr zusammen mit Polizeibeamten trainiert. Die Kiwanis Warnwesten wurden von den Kindern stolz getragen.
13. KINDERTAG DES KIWANIS CLUBS RASTATT
Ende September, bei strahlendem Sonnenschein, veranstaltete der Kiwanis Club Rastatt seinen 13. Kindertag. Selbstgebackene Kuchen und Waffeln wurden verkauft, Würstchen gegen Spenden ausgegeben und es ergaben sich viele interessante Gespräche. Die Rastatter Oberbürgermeisterin Frau Monika Müller war als Schirmherrin eingeladen und besuchte uns auf unserem Stand. Eine Premiere des diesjährigen Kindertags war das Torwandschießen. Über 100 Kinder versuchten ihr Glück und wurden mit Kiwanis-Medaillen belohnt. Mehrfache Treffer führten sogar zu kleinen Pokalen als Auszeichnung. Zudem spendeten örtliche Eisdielen Eisgutscheine, die die Kinder freudig als Preise entgegennahmen. Die Tore für die Kleinsten und die Torwand für die Größeren sowie Pokale und Medaillen wurden großzügig von einem Mitglied des Clubs gestiftet. Wie jedes Jahr war auch das beliebte Spielmobil ein Highlight für die Kinder. Dank der im Vorfeld gesammelten Spenden konnten wir am Ende einen Überschuss von über 3.000 € verzeichnen. Dieser Überschuss wird wie immer für unsere zahlreichen Projekte verwendet.
Impressionen des 13. KIWANIS-Kindertages in Rastatt
Bilder Gerhard Dinger
Projektwoche: @ED UND ICH
Kiwanis-Club ermöglicht Theater-Vorführungen an Rastatter Schulen
Ein süßes DANKE SCHÖN, das war die Antwort der Grundschule Ottersdorf für den Kiwanis- Club Rastatt und die beiden Schauspielerinnen Sarah Kreiß und Monika Wieder aus der Mach-Was-Schmiede. Mitreißende 45 Minuten, eine packende Thematik und großes Schauspieltalent erfreuten in der Woche vom 01. – 05.07.2024 Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrer an fünf Rastatter Grundschulen. Zum Auftakt an der Augusta-Sibylla-Schule konnten wir den Landtagsabgeordneten und Schirmherrn unseres Projektes „@Ed und ich“, Dr. Alexander Becker, begrüßen.
Ein brisantes Thema hatte sich der Kiwanis Club aus Monika Wieders Repertoire ausgesucht: Suchtgefahr ausgehend von Tablets, die Kinder der vierten Klassen zu mindestens 50 % besitzen, so bewiesen die hochgereckten Hände in der Nachbesprechung. Bereits in diesem Alter ist es wichtig, sich mit den potenziellen Gefahren des Internets auseinanderzusetzen. Nicht nur Kinder, auch deren Eltern werden durch „@Ed und ich“ dazu aufgefordert, hier wachsam zu sein.
Leonie, so heißt die pfiffige Grundschülerin, bekommt von ihrer Oma zum Geburtstag ein Tablet geschenkt. Sie freut sich sehr darüber und gibt ihm den Namen Ed. Schnell installiert sie das Spiel mit dem Märchenwald, das alle ihre Freundinnen bereits haben. Schon bald beginnt Ed mit ihr zu reden und zieht sie auch durch seine erpresserischen Machenschaften mehr und mehr in seinen Bann. Leonie vernachlässigt die Schule, zerstreitet sich mit ihrem besten und treuen Freund Paul und bestiehlt schließlich ihre Oma, um den Forderungen von Ed nachzukommen. Als sie nach 5 Wochen vor Schlaflosigkeit und mit Angstzuständen zusammenbricht, bittet sie ihre Mutter um Hilfe und gemeinsam lösen sie das Problem.
Die Schüler verfolgen das Geschehen gebannt und beteiligen sich lebhaft an der anschließenden Nachbesprechung mit den Schauspielerinnen, die auch ausgebildete Theater-Pädagoginnen sind. Sicherlich besteht bei manchen Kindern noch weiterer Redebedarf.
Der Kiwanis Club Rastatt bedankt sich bei allen Spendern und Sponsoren für die Unterstützung, ohne die es uns nicht möglich gewesen wäre, dieses Projekt für 11 Grundschulklassen in Rastatt durchzuführen.
Autor: Claudia Dhalluin
Projekt Lichtblick, Besuch auf dem Reiterhof Durmersheim am 24.01.2024
Ein Lichtblick für Kinderherzen – Therapieansatz auf dem Reiterhof
Kinder suchkranker Eltern sind eine der größten und am stärksten gefährdeten Risikogruppen für Suchtstörungen und andere psychische Störungen ab frühester Kindheit. Sie sind hochgradig traumatisiert, die Eltern nehmen die Probleme der Kinder nicht wahr, die kindliche Entwicklung wird nachhaltig gestört. Kinder aus alkoholbelasteten Familien haben nachgewiesen ein zusätzliches Risiko für Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung. Eine Suchstörung in der Familie bedeutet für viele Kinder erhöhten Stress, oft kommt es zu Konflikten und Gewalt. Die Kinder unterdrücken als Selbstschutzmechanismus ihre eigenen Gefühle, sie sind traumatisiert, wenn Mama oder Papa drogensüchtig oder alkoholabhängig sind.
Das sozialpädagogische Gruppenangebot für Kinder suchkranker Eltern hilft diesen Kindern, Selbstvertrauen zu erlangen und sich zu öffnen. Auf dem Reiterhof in Durmersheim findet wöchentlich eine reittherapeutische Maßnahme statt. Die Leiterin der Fachstelle Sucht Rastatt des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation gGmbH, Frau Dr. Martina Rapp, betreut das Projekt Lichtblick, eine Gruppe von Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren, auf dem Reiterhof Durmersheim. Die Kinder lernen mit besonders ausgewählten Schulungspferden umzugehen und vergessen das meist problematische Elternhaus. Was gefällt den Kindern der Therapiegruppe am besten? „Der unbeschwerte Umgang mit Pferden und dass man da alles erzählen kann.“
Der Kiwanis Club Rastatt unterstützt seit 2015 das Projekt „Lichtblick“, eine reittherapeutische Maßnahme, mit einer jährlichen Spende. Für die Therapiestunde muss ein Fahrdienst organisiert werden. Auch hier ist der Kiwanis Club Rastatt aktiv, ein Clubmitglied leistet einen kostenlosen Fahrdienst: die Kinder werden zu Hause abgeholt und nach der Therapiestunde wieder nach Hause gefahren. Die Fachstelle Sucht kann dieses Projekt nur durchführen, wenn es durch Spenden abgesichert ist und von Helfern unterstützt wird.
Am 24.01.2024 besuchten der amtierende Präsident des Kiwanis Clubs Rastatt, Winfried Zierz, mit dem Projektleiter Karl Wieland und weiteren Clubmitgliedern den Reiterhof, um sich vor Ort ein Bild über die Therapieansätze und die Schulungspferde zu machen. Der Club-Präsident konnte für das Jahr 2024 wieder eine feste Spendenzusage abgeben. Er stellte fest, dass die Spende des Kiwanis Clubs Rastatt für die Kinder suchtkranker Eltern sehr gut angelegt ist.
www.Kiwanis-Rastatt.de
Autor: Karl Wieland
Trösterbären für das DRK in Rastatt
Mitglieder des Kiwanis-Clubs Rastatt haben am 11.12.2023 über 70 Trösterbären dem DRK in Rastatt übergeben.
Die Rettungswagen des Roten Kreuz werden mit Trösterbären ausgestattet. Die Besatzungen der Rettungsfahrzeuge haben somit immer dann einen echten Tröster mit an Bord, wenn sie kleine Patienten versorgen und transportieren. Kinder sind von einer Not- oder Unfallsituation völlig überfordert und können mit Schmerzen noch schlechter umgehen, weil sie diese nicht verstehen. Hinzu kommen fremde Menschen und die Umgebung von Unfallort und Rettungswagen. Ein Trösterbär ist eine erste Beruhigung, trocknet auch mal Tränen und hilft Kindern, mit einer Rettungssituation etwas leichter umzugehen. So erhalten die Retter besseren Zugang zu den Kindern und können spielerisch Mut geben, während sie die kleinen Patienten versorgen.
Kiwanis Club Rastatt bei der Niederbühler Adventausstellung im Schnick-Schnack
Am 18.11.2023 fand im Schnick-Schnack in Niederbühl die 2. Niederbühler Adventsausstellung statt, an der auch der Kiwanis Club Rastatt teilgenommen hat. Von Marmelade und Eierlikör, unterschiedlicher Weihnachtsdeko bis hin zu selbst genähten Weihnachtsgeschenken, vor allem auch für Kinder, wurde eine große Auswahl angeboten. Die verkauften Teile wurden alle von unseren Kiwanis-Damen selbst hergestellt. Außerdem konnten gegen Spende Patenschaften für die Kiwanis-Trösterbärchen erworben werden. Diese Bärchen werden von Kiwanis Club Rastatt an das DRK übergeben. Die Rettungswagen werden mit den Trösterbärchen ausgestattet, damit Kinder, die im Rettungswagen transportiert werden müssen, durch die Bärchen getröstet werden können.
Der Erlös der Adventsausstellung fließt zu 100 % in die Charity-Projekte des Kiwanis Clubs Rastatt.
Wir bedanken uns beim Schnick-Schnack für die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten.
Kiwanis-Frauen bei „Frauen im Hof“ in Rauental
Die Damen vom KC Rastatt hatten sich in diesem Herbst zum ersten Mal bei der traditionellen Veranstaltung „Frauen im Hof“ in Rauental, einem kleinen Ort der zu Rastatt gehört, engagiert.
Sehr viele unterschiedliche kunsthandwerkliche Angebote gab es bei der sehr gut besuchten Veranstaltung in einem privaten Hof und auch das gute Wetter sorgte für viele Besucher.
Die Kiwanis Damen C. Dhalluin, M. Höllig, K. Weiler und M. Zierz sind zusammen mit M. Sallinger, der Organisatorin des Clubs, vor Ort gewesen und hatten ein reichhaltiges Angebot an dem mit Kiwanis Logos gut ausgestatteten Stand. Von selbst hergestellter Marmelade und Eierlikör, unterschiedlicher Weihnachtsdeko bis hin zu selbst genähten Weihnachtsgeschenken, auch für Kinder, war eine große Auswahl dabei.
Der Erlös war überraschend hoch, noch besser aber war das Erreichen des eigentlichen Ziels: die Bekanntheit vom Kiwanis Club Rastatt zu erhöhen. Das haben die Frauen, auf die der Club stolz sein kann, mit Charme und Kiwanis-Know-How erfolgreich geschafft und für den Club bzw. seine Ziele Aufmerksamkeit und Interesse geweckt. Das nächste vergleichbare Event ist schon in sieben Tagen geplant!
„Kinder sicher sichtbar machen“
Damit unsere Erstklässler auch in der kommenden dunklen Jahreszeit den Weg zur Schule sicher und sichtbar zurücklegen können, spendete der Kiwanis Club Rastatt allen Erstklässlern der Ottersdorfer Grundschule gelbe Warnwesten. So können die Kinder auch im Herbst und Winter auf ihrem Weg zur Schule am Straßenrand gut gesehen werden. Außerdem können die Warnwesten bei Schulausflügen und Wandertagen genutzt werden.
Überbracht wurden die Warnwesten persönlich von den Kiwanis Club Mitgliedern Magda Sallinger und Claudia Dhalluin, einer ehemaligen Kollegin.
Herzlichen Dank für das tolle und wichtige Geschenk für unsere Schulanfänger!
Erster Einsatz für Kiwanis-Warnwesten
Schulwege werden erkundet!
Zur Einschulung bekamen die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Gustav-Heinemann-Schule ein besonderes Geschenk – Warnwesten mit auffälligen Reflexstreifen. Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a die leuchtgelben Westen und erkundeten mit der Klassenlehrerin Iris Metz und der Pädagogischen Assistentin Elke Schweissing die Umgebung der Schule, um vor Beginn der „dunklen Jahreszeit“ die Gefahrenschwerpunkte auf dem Schulweg kennenzulernen.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich beim Kiwanis-Club Rastatt für die Geschenke, die zur Sicherheit auf dem Schulweg beitragen.


























































































































